Hildesheim

die Stadt der vielen Gesichter

Hildesheim ist nicht nur eine Universitätsstadt, sie hat viel mehr zu zeigen. Insbesondere durch ihre Kirchen historischen Sehenswürdigkeiten und Museen ist Hildesheim eine Reise wert.

hildesheim

© Bild by Jendrik Zupnik/flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Hildesheim befindet sich 30 Kilometer südöstlich von Hannover, 14 Ortschaften mit einer Bevölkerungszahl von 100.708 Einwohnern. Im Stadtgebiet sind sieben Naturschutzgebiete ausgewiesen. Zudem kann Hildesheim mit drei Fachhochschulen, einer Universität, einem Dom und einer Burg aufwarten. Vermutlich gab es an, der uralten West – Ost – Handelsroute die am dem Fluss die Innerste querte, eine Siedlung mit einem Heiligtum. Durch die Ausgrabungen auf dem Hildesheimer Annenfriedhof, wurden Spuren gefunden, die darauf hinweisen, dass sich schon im 8. Jahrhundert eine Mission – oder Taufkapelle auf dem heutigen Hildesheimer Domhügel befand. Durch die günstige Lage wurde um 815 vom Ludwig dem Frommen das Bistum gegründet, welches der Gottesmutter Maria geweiht wurde. In der geschichtlichen Stadtentwicklung wurde Hildesheim zu einem bedeuteten Gemeinwesen. Im Jahre 1196 wurde die bischöfliche Domstadt und um 1221 die dompröstliche Neustadt gegründet. Diese Neugründungen waren direkt an den Mauern der Altstadt geplant und durchgeführt worden. Wodurch Hildesheim heute seine Besonderheit im Straßenbild zu verdanken hat. Alle drei Städte waren in sich geschlossene Gemeinden mit einem eigenen Stadtrat. Doch durch die Stadtentwicklung von Hildesheim, waren die Bürger so selbstbewusst geworden, dass sie sich nicht nur um 1298 das Stadtsiegel, sondern auch zwei Jahre später die Stadtrechte gaben.

Hildesheim ist harmonisch und sehr schön in die Landschaft bebaut worden und hat durch die vielen historischen Gebäude, einen unverwechselbaren Charme Hildesheim besticht zudem mit vier Museen und zwei Bibliotheken. Das Dommuseum Hildesheim zeigt den Domschatz und weitere kirchlicher Kunstwerke. Das Neisser Heimatmuseum besitzt eine Sammlung Textilien, Grafiken, Keramiken und Landkarten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Zudem auch noch andere sehenswerte Werke. Weltweit bekannt wurde und ist das Roemer – und Pelizaeus – Museum durch seine alt- ägyptische Sammlung. Das Museum besitzt auch eine wunderschöne Alt – Peru – Sammlung und des Weiteren eine Vielzahl von völkerkundliche und naturwissenschaftliche Objekte. Das Stadtgeschichtliche Museum im Knochenhaueramtshaus dokumentiert die Epochen von Hildesheim. Die Dombibliothek Hildesheim ist eine öffentliche wissenschaftliche Bibliothek. Sie beherbergt eine der bedeutendsten Büchersammlungen und zudem ist diese Bibliothek mit ihre 1200 Jahre die älteste in ganz Norddeutschland. In der wissenschaftlichen Bibliothek des Stadtarchivs, zählt zu den Altbeständen die geschlossene Sammlung, der sogenannten Andreasbibliothek mit dem Werken aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und umfasst 4000 Bände und mit mehr als 200 Inkunabeln. Zu empfehlen wären da weiter, der Marktplatz mit dem Rathaus, das Kaiserhaus, das Waffenschmiedhaus, das Wernersches Haus, die Nicolaikapelle und die Schutz- und Trutzburg, Burg Steuerwald. Dies war nur ein sehr kleiner Teil was man sich besichtigen sollte.

Hildesheim

Die Universität Hildesheim bietet folgende Lehrgänge an. Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Sprach – und Informationswissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik. Das Hauptmerkmal der Universität liegt an der engen Verzahnung von Theorie und Praxis. Zudem betreibt die Universität sechs Forschungszentren. Center for World Music, Zentrum für Bildungs- und Unterrichtsforschung, Forum Fachdidaktische Forschung, Herder – Kolleg – Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung, Kompetenzzentrum frühe Kindheit Niedersachsen und Zentrum für interdisziplinäre Frauen – und Geschlechterstudien. (ZIF) sollten Sie mehr über Hildesheim oder der Universität wissen möchten, lesen sie in den entsprechenden Homepage nach.

Zum Abschluss stehen hier einige interessante Veranstaltungen die in Hildesheim stattfinden. Januar/Februar: Jugend musiziert, Wettbewerb auf regionaler Ebene.

Februar/März: Schöner bauen besser wohnen – die Fach – Messe.

Mai: Hildesheimer Automeile. Mai: Prosanova – Festival. Ein mehrtägiges Festival für junge deutschsprachige Literatur.

Mai/Juni: Jazz – Festival Jazztime.

Juni: Magdalenenfest: Ein zweitägiges Rosenfest in der barocken Gartenanlage mit Show, Kunst, Kultur, Mode und kulinarischen Genüssen.

Juni bis August: Sommerliche Kirchenmusik in St. Michael.

Juni bis August: Hildesheimer Marktplatz – Musiktage. (Jeweils freitags und samstags ab 19 Uhr Open – Air – Livemusik auf dem historischen Marktplatz, Altstadt.)

Juli: Django Reinhardt Festival Hildesheim, zweitägiges Open – Air – Festival auf der Burg Steuerwald.

Juli: Uni – Mittsommernacht: Musik – und Kulturfest der Universität Hildesheim, auf dem Gelände der mittelalterlichen Domäne Marienburg in Hildesheim.

September: Technorama, die Oldtimer – Messe. Oktober: Herbstzeit – älter werden erleben. Jährliche regionale Messe.

Oktober: Light – Night – Shopping. November/Dezember: Weihnachtsmarkt. (Altstadt, historischer Marktplatz und Platz an der Lilie.)

Hildesheim ist für jeden eine Reise wert. Denn dort kann man vieles entdecken und für Besucher die sich für Geschichte interessieren und Museen gerne besucht, sollte nach Hildesheim kommen. Auch die umgebende Natur von der Stadt Hildesheim ist abwechslungsreich.

Bild by Jendrik Zupnik/flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

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