Jena

und die Tourist-Information

Gelegen an der zwischen den Muschelkalkhängen der Ilm--Platte ist Jena, Universitäts- und Großstadt in Thüringen.

Christian Haecker / flickr

© Bild by Christian Haecker / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Jena war als Stadt der „Sieben Wunder“ schon im 17. Jahrhundert bekannt und jeder Student der Jenaer Universität musste den lateinischen Merkspruch „Ara, caput, draco, mons, pons, vulpecula turris, Weigeliana domus, septem miracula Jenae“ auswendig kennen. Heute gibt es immerhin noch fünf der Wunder.

Ara ist die alte Durchfahrt unter dem Altar der Stadtkirche St. Michael. Das etwa drei Meter breite und 3,5 Meter hohe Gewölbe war die einzige Zufahrt zu dem hinter der Kirche liegenden Zisterzienser-Nonnenkloster.

Caput ist die Schnapphans-Figur an der Rathausuhr aus dem 15. Jahrhundert. Jede volle Stunde versucht der Schnapphans die ihm vom Pilger entgegengehaltene goldene Kugel zu schnappen.

Draco ist der Siebenköpfige Drache, der um 1600 entstand und neben Sieben Köpfen vier Beine, zwei Arme und vier Schwänze hat.

Mons ist der Muschelkalkberg mit Namen Jenzig, im Norden der Stadt.

Pons war die alte Camsdorfer Brücke aus dem 15. Jahrhundert, die bis zum Jahre 1912 existierte und eine der schönsten alten Brücken Deutschlands gewesen sein soll. Sie wurde durch eine neue ersetzt, 1946 kam eine dritte, die nach diversen Umbauarbeiten 2005 wieder eingeweiht wurde.

Vulpecula Turris ist der Fuchsturm, der Bergfried der ehemaligen Burg Kirchberg, der heute von einer Ausflugsgaststätte und einem Rittersaal ergänzt wurde. Vom Turm hat man einen herrlichen Blick über die Stadt.

Weigeliana Domus ist das Weigelsche Haus in der Nähe der Stadtkirche, das schon 1898 abgerissen wurde. Seinen Namen verdankt es dem Mathematikprofessor Erhard Weigel (1625-1699), der einer der bedeutendsten Wissenschaftler seiner Zeit war.

Wer sich für Galaxien, Sterne und Planeten interessiert, sollte sich das Zeiss-Planetarium in Jena nicht entgehen lassen. Es wurde 1926 eröffnet und ist das dienstälteste Planetarium der Welt. Hier kann man dank einer neuartigen und einmaligen Laser-Ganzkuppelproduktion die unendlichen Weiten des Weltalls entdecken.

 iScene / scenicscenery

© Bild by iScene / scenicscenery – (CC BY-SA 2.0)

Im von Jena kann man die Entwicklungsgeschichte optischer Instrumente über fünf Jahrhunderte lang verfolgen. In der historischen kann man sehen wie zurzeit von Carl Zeiss in der Mitte des 19. Jahrhunderts Mikroskope gefertigt wurden.

Und natürlich kann man auch in Jena auf den Spuren Friedrich Schillers wandeln, denn er hielt sich nirgendwo so lange auf wie in Jena. In Schillers Gartenhaus entstanden zahlreiche Balladen und große Teile des „Wallenstein“. Er verbrachte hier von 1797-1798 mit seiner Familie die Sommermonate. Insgesamt lebte und wirkte Schiller in Jena 10 Jahre lang.

Das Romantikerhaus war das Wohnhaus des Philosophen Johann Gottlieb Fichte. Heute ist hier das Literaturmuseum Jenas zu finden.

 

Ebenfalls einen Besuch wert ist der Botanische Garten von Jena, in dem auf einer Fläche von 4,5 Hektar rund 10.000 Pflanzen aus allen Klimazonen wachsen. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch des Palmen- und Viktoriahauses. Letzteres wurde eigens für die berühmte Amazonas-Seerose erbaut.

Die Geschichte Jenas

830/850 wurde Jena wahrscheinlich das erste Mal im Hersfelder Zehntregister erwähnt

1523/24 Jena ist eines der Zentren der Reformation

Ende des 17. Jahrhunderts hat Jena die größte deutsche Universität.

Anfang des 18. Jahrhunderts ist Jena neben Leipzig das bekannteste Zentrum des Verlagswesens, der Buchdruckerei und des Buchhandels.

1806 Napoleons Truppen besiegen in der Schlacht bei Jena und Auerstedt das preußische Heer

1846 Carl Zeiß gründet seine feinmechanisch-optische Werkstatt

1884 Entstehung des Glaswerkes Schott & Gen

1926 Eröffnung des Zeiss-Planetariums

1945 Zerstörung großer Teile der Stadt bei Bombenangriffen

2008 Jena ist „Stadt der Wissenschaft 2008

Museen in Jena

Das Optische im Herzen Jenas ist die Wiege der optischen Industrie. Hier befindet sich unter anderem auch die größte Brillensammlung Europas.

Im Botanischen Garten Jenas befindet sich die . Im Inspektorenhaus des Botanischen Gartens wohnte Goethe zwischen 1817 und 1822. Vor dem Haus steht ein Ginkobaum, der schon über 200 Jahre alt ist.

Im SCHOTT GlasMuseum in Jena ist die spannende Produkt- und Technologiegeschichte des SCHOTT Glases dokumentiert. In dem Gebäude hatte Otto Schott 1884 sein „Glastechnisches Laboratorium“ gegründet.

Das Gebäude des Stadtmuseums in Jena diente seit dem 13. Jahrhundert unter anderem als Wohnhaus, Mühle und Weinrestaurant. Heute beherbergt es die Jenaer Kunstsammlung und eine Galerie moderner Kunst. Auf mehreren Etagen ist die Stadtgeschichte Jenas von der Entstehung bis zur Gegenwart dokumentiert.

Das Museum 1806 erzählt über die berühmte Schlacht bei Jena und Auerstedt und erzählt über deren Verlauf.

Die Imaginata bietet ihren Besuchern „Wissenschaft zum Anfassen“ mit einer interaktiven multimedialen naturwissenschaftlichen Ausstellung und einem Stationenpark zur Erkundung naturwissenschaftlicher Phänomene.

Bäder in Jena

Neben anderen Hallenbädern gibt es in Jena das GalaxSea Freizeitbad. Ein Erlebnisbad mit Wellenbecken, Sportbecken, der längsten Rutschenanlage Thüringens, Kinderbecken und Saunalandschaft. Auch Massage, Kosmetik, Maniküre und Pediküre stehen auf dem Programm.

Gastronomie in Jena

Natürlich gibt es in Jena nicht nur die landestypische , sondern alles was das Herz begehrt.

Öffentliche Verkehrsmittel in Jena

Natürlich gibt es für Besucher Jenas, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt erkunden möchten, auch Tageskarten und Gruppentageskarten.

Ausflugsziele in der Nähe von Jena

Die Stadt ist umgeben von einer bewaldeten Hügellandschaft, die mit Burgen und Schlössern aufwarten kann. So zum Beispiel die Dornburger Schlösser, Wasserburg Kapellendorf, die Leuchtenburg, und Schloss Kochberg. Sehenswert sind auch die einzigartigen Kalkhänge.

Interessante Städte in der Nähe sind Bürgel, Thalbürgel, Weimar und Naumburg.

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