Düsseldorf

und seine Interessante Orte

 

Bekannteste Sehenswürdigkeit Düsseldorfs ist wahrscheinlich die Königsallee, die „“. Sie ist vor allem bekannt wegen ihrer exklusiven Läden und ihrer städtebaulichen Anlage. In ihrer Mitte befindet sich der Stadtgraben mit der Tritonengruppe am Nordende der Kö. Dieser Brunnen aus dem Jahre 1902 ist das Wahrzeichen der Königsallee. Die Ruine der Kaiserpfalz in Kaiserswerth, die 1702 von französischen Truppen geschleift wurde, ist wohl das älteste Gebäude Düsseldorfs.

St. Lambertus ist die älteste Kirche in der . Sie wurde von 1288 bis 1394 im gotischen Stil erbaut und ist seit 1974 päpstliche Basilica minor. Rund 200 Lokale befinden sich in der , die auch die Heimat des Altbieres ist. Für Besucher Düsseldorfs ist die Altstadt mit ihren engen Gassen ein wahrer Anziehungspunkt geworden. Und nicht nur tagsüber, mit ihren Shops und Boutiquen, sondern vor allem abends und während der Nachtstunden ist die Altstadt lebendig.

Noch heute beherrscht der Backsteinbau des 1573 gebauten Rathauses den Marktplatz Düsseldorfs. Auch die 200 Jahre alte Karlstadt hat einiges zu bieten und man sollte sich Zeit für einen Bummel nehmen. Im klassizistischen Stadtbild mit den rechtwinklig angeordneten Straßen lässt sich auch noch die eine oder andere klassizistische Fassade finden.

Der Düsseldorfer Medienhafen ist ein Beispiel dafür, wie der alte Hafen in ein modernes Büro- und Wohnquartier umgewandelt wurde. Hier wurde vor allem für die Branchen Medien, Kunst und Werbung ein attraktiver Standort geschaffen.

Der von 1979 bis 1982 gebaute Rheinturm ist ein wichtiges Wahrzeichen in der Kulisse Düsseldorfs. In dem 240,5 Meter hohen Turm befindet sich auf 172,5 Metern Höhe ein Restaurant, das sich einmal pro Stunde um die eigene Achse dreht. Unter dem Restaurant befinden sich eine Aussichtsplattform und ein Selbstbedienungsrestaurant. Einmalig auf der Welt sind auch die leuchtenden Bullaugen des Turms. 39 von ihnen bilden eine Dezimaluhr. Die 62 Bullaugen haben je 12 LED-Leuchten in verschiedenen Farben.

Wer Düsseldorf auf eigene Faust erkunden möchte, findet hier schöne Tourenvorschläge in unterschiedlicher Länge: www.duesseldorf.de/touristik/touren/index.shtml

Geschichte Düsseldorfs

 

 Sascha Klauer / flickr

© Bild by Sascha Klauer / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Düsseldorf ist die Hauptstadt des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und ist überregional vor allem bekannt durch die Königsallee, die Altstadt und natürlich den Karneval. Daneben ist Düsseldorf eines der Zentren für Wirtschaft, Verkehr und Kultur.

Das erste Mal schriftlich erwähnt wurde Düsseldorf als um 1135. Nach der Schlacht von Worringen verlieh Graf Adolf vom Berg Düsseldorf 1288 die Stadtrechte.

Nachdem Graf Wilhelm II. 1380 in den Reichsfürstenstand erhoben worden war, beschloss er Düsseldorf zu Residenz auszubauen und 1382 wurde urkundlich das erste Mal eine Burg erwähnt.

Durch geschickte Heiratspolitik und die daraus resultierenden Zusammenschluss der Herzogtümer Kleve und Jülich mit dem Herzogtum Berg, vergrößerte sich die Stadt erheblich.

Von 1538 bis 1543 die Hauptstadt des Bundes der Territorialstaaten Jülich-Kleve-Berg, Herzogtum Geldern, Grafschaften Mark, Ravensberg, Zutphen und Herrschaft Ravenstein.

Lange war die Region Zentrum der humanistischen Wissenschaft.

Nachdem der Jülisch-Klevische Erbfolgestreit beigelegt war, war das Herzogtum Jülich-Berg noch protestantisch. Erbprinz Wolfgang Wilhelm konvertierte dann allerdings 1613 unter Einfluss seiner Frau Magdalena von Bayern zum Katholizismus. Als er 1614 die Herzogswürde übernahm setzte eine Gegenreformation ein und die Jesuiten hatten am Hofe eine bedeutende Rolle.

Auch Johann Wilhelm von der Pfalz, der seit 1679 Regent des Herzogtums und seit 1690 Kurfürst der Pfalz war, hielt an Düsseldorf als seiner Hauptresidenz fest. Vor allem da die kurfürstliche Hauptresidenz in Heidelberg durch Erbfolgekriege zerstört war. Dies sorgte dafür, dass die Stadt eine enorme wirtschaftliche, kulturelle und städtebauliche Entwicklung durchmachte, die sich auch unter Karl Theodor von der Pfalz noch fortsetzte. Seinen Status als kurfürstliche Hauptresidenz verlor Düsseldorf allerdings im Jahre 1716 wieder an Heidelberg.

Im Siebenjährigen Krieg wurde die Düsseldorf 1757 von den Franzosen eingenommen, die jedoch 1758 von Ferdinand von Braunschweig zur Kapitulation gezwungen wurden, der Düsseldorf dann einnahm.

Während der während der Französischen Revolution war Düsseldorf von 1795 bis 1801 französisch. Wegen eines Gebietstausches zwischen Kurpfalz-Bayern, Preußen und Frankreich war die Stadt ab 1806 dann wieder unter französischem Einfluss. Ab 1809 war Napoleons minderjähriger Neffe Napoléon Louis Bonaparte Großherzog von Berg. In dieser Zeit wurden viele Maßnahmen zur Erneuerung und Verschönerung durchgeführt. So wurde auch in dieser Zeit die Königsallee das erste Mal als Esplanade bepflanzt.

Nach der Völkerschlacht in Leipzig verließen neben den Staatsbeamten auch die Truppen das Herzogtums Berg, das dann 1813 von den Truppen des Herzogtums Preußen besetzt wurde.

1815 nahm dann der preußische König Friedrich Wilhelm III. das Gebiet und seine Hauptstadt Düsseldorf in Besitz.

Düsseldorf verlor so den Status als Landeshauptstadt und war fortan nur noch Mittelpunkt einer Provinz. Immerhin hatte die Stadt einen Ruf als Kunst- und Gartenstadt und verfügte über ein sehr harmonisches Stadtbild.

Ab Mitte der 1830er Jahre hielt auch die Industrielle Revolution in Düsseldorf Einzug und mit der Gewerbeausstellung in der Flinger Straße wurde der Grundstein zur Messestadt gelegt. 1872 wurde Düsseldorf wieder kreisfrei. 1880 fand eine Gewerbeausstellung statt, zu der eine Million Besucher kamen. Zwischen 1880 und 1900 verdoppelte sich die Einwohnerzahl der Stadt.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Düsseldorf eine aufstrebende Industriestadt. Die Stadt wuchs ständig, auch durch Eingemeindungen und hatte 1909 eine Einwohnerzahl von 345.000. Auf der Glozheimer Heide wurde auch ein Zeppelinflugfeld eingerichtet.

1914 übernahm das Militär die Exekutive und die Mobilmachung wurde verkündet. Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf Düsseldorf überraschend und schnell wurde die Industrie auf Rüstungsindustrie umgestellt und die Stadt wurde eine der bedeutenden Waffenschmieden des Reiches. Düsseldorf wurde zum Nachschubzentrum und Lazarettstandort. Nachdem sich die Reichsregierung nach dem verlorenen Krieg weigerte, die Reparationszahlungen anzuerkennen, wurde Düsseldorf 1921 von Frankreich besetzt und war zusammen mit Duisburg Ausgangspunkt für die Besetzung des Ruhrgebietes.

Die Besetzung Düsseldorfs und des Ruhrgebietes endete 1925 mit der Annahme des Dawes-Planes durch die deutsche Regierung.

Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Hälfte der Düsseldorfer Gebäude zerstört und ungefähr 90 Prozent beschädigt. Einige Zeit war Düsseldorf sogar Frontstadt und lag unter amerikanischem Dauerbeschuss. Am 17. April 1945 gelang es den amerikanischen Truppen Düsseldorf nahezu kampflos zu besetzen.

1947 gab es bereits wieder die erste Messe in Düsseldorf und Wiederaufbau ging besonders in den 1950er Jahren zügig vonstatten.

1965 wurde Düsseldorf Universitätsstadt, 1970 wurden das Schauspielhaus und 1971 die Neue Messe eröffnet. 1975 gab es die größten Eingemeindungen seit 1929 und zwei neue Rheinbrücken wurden gebaut. Auch mit dem Bau der U-Bahn wurde begonnen und 1981 konnte die erste Strecke eingeweiht werden.

Museen

 

– eine der bedeutendsten Sammlungen moderner Kunst in Deutschland

Museum – einige der wichtigsten Kunstausstellungen der Stadt

– die wichtigste Uhrensammlung Düsseldorfs von einem Privatsammler zusammengetragen

Kunst im Tunnel KIT – ein Szenetreff für zeitgenössische Kunst

Zoo, Bäder/Thermen in Düsseldorf

 

Ein schönes Ausflugsziel ist der Aquazoo-Löbbecke Museum. Hier befinden sich neben Aquarien auch eine Tropenhalle mit Fluss und vielen Tieren und Pflanzen und eine Pinguinanlage.

 Sludge G / flickr

© Bild by Sludge G / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

Insektenfreunde können sich im Insektarium über Haltung und Zucht von Insekten informieren und viele interessante Insekten, aber auch Spinnen und Gliederfüßer bewundern.

Neben der wunderschönen Münstertherme in der Münsterstraße gibt es auch weitere zahlreiche Hallen- und Freibäder in Düsseldorf, so zum Beispiel das Freizeitbad Düsselstrand.

Gastronomie in Düsseldorf

Wenn Sie in Düsseldorf ausgehen, sollten Sie sich unbedingt die rheinischen Spezialitäten wie zum Beispiel Rheinischen Sauerbraten, Flönz, Erbsensuppe oder auch probieren. Dazu darf natürliche das Altbier nicht fehlen. Natürlich gibt es neben der regionalen auch internationale Küche in Düsseldorf.

Öffentliche Verkehrsmittel in Düsseldorf

Natürlich gibt es auch in Düsseldorf Tagestickets für die öffentlichen Verkehrsmittel.

Ausflugsziele in der Nähe von Düsseldorf

Ein wunderschönes Ausflugsziel ist der . Von Düsseldorf aus leicht mit der Straßenbahn zu erreichen.

Ein weiteres Ausflugsziel ist sicherlich auch der Duisburger Hafen, der der größte Binnenhafen Europas ist.

Auf der Zollfeste Zons, eine halbe Stunde von Düsseldorf entfernt kann der Besucher das Mittelalter erleben. Außerdem lädt die Umgebung zu ausgedehnten Spaziergängen ein.

Im Neanderthal Museum in Mettmann kann man sich über die Menschheitsgeschichte und den Fund des Neanderthalers informieren.
Vorschaubild Ole Borgmeier / flickr.com – (CC BY-SA 2.0)

2 Kommentare zu “Düsseldorf

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